Fahrplanwechsel: ÖBB überholen das Auto

Ab 9. Dezember 2013 beginnt für die Reisenden eine neue Zeitrechnung – mit bis zu 230 km/h mit dem railjet in 4 Stunden 15 Minuten von Innsbruck nach Wien

Für die ÖBB-Kunden wird mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember eine neue Ära der Mobilität mit zahlreichen Verbesserungen eingeläutet. 35 direkte Zugverbindungen, davon allein 20 mit dem railjet stehen den Reisenden täglich zwischen Innsbruck und Wien zur Verfügung. Durch die Inbetriebnahme der Hochleistungsstrecken im Tullnerfeld und im Unterinntal sind die Züge mit bis zu 230 km/h unterwegs. Mit einer Fahrzeit von vier Stunden und 15 Minuten von Innsbruck bis zum Wiener Westbahnhof überholt der railjet den Pkw und ist damit die optimale Highspeed-Alternative für Fernreisen. Für den kulinarischen Genuss im railjet sorgt die neue Qualitätsmarke „Henry an Zug“.

Zweiter Direktzug nach Graz und mehr Zugangebote nach Zürich

Ebenfalls neu ab 9. Dezember ist die zweite Direktverbindung zwischen Innsbruck und Graz über Zell am See und das Ennstal. Das neue Zugpaar wird mit modernen ÖBB-Fernverkehrswaggons geführt und bietet den Kunden eine 1. Klasse sowie ein mobiles Bordservice für Snacks und Getränke. Verstärkt wird mit Fahrplanwechsel auch das Zugangebot mit railjets zwischen Tirol und der Schweiz. Durch die sechste Direktverbindung nach Zürich steht den Kunden zwischen 7.54 und 19.54 Uhr ein durchgängiger Zweistundentakt zur Verfügung. Einzige Ausnahme ist die Abfahrt in Innsbruck um 15.54 Uhr (dieser Zug fährt nach Bregenz / Lindau). Unverändert bleiben die 16 Direktzüge zwischen Innsbruck und München, sowie die zehn täglichen Direktverbindungen über den Brenner nach Verona (Bologna / Venedig). Diese DB-ÖBB-Eurocity-Züge sind allesamt mit Zugrestaurant, 1. Klasse und Businessabteilen ausgestattet. Alle Informationen für die Reiseplanung (Fahrpläne, Ticket buchen, Platzreservierung etc.) unter www.oebb.at